Vor allem Jugendliche und Frauen sind vom Schlankheitswahn betroffen. Aber auch Männer leiden unter der krankhaften Essstörung, im Volksmund auch Magersucht genannt. Laut Statista sind im Jahre 1998 knapp 33 Todesfälle in Deutschland direkt auf Essstörungen zurückzuführen. 2009 waren es bereits knapp 80.
Im Jahre 2008 wurden in deutschen Krankenhäusern 6.041 Fälle von Magersucht diagnostiziert. Viele Betroffene und Angehörige deuten die Symptome häufig falsch. Die Betroffenen merken nicht, dass sie immer mehr abmagern, finden sich immer zu dick, egal wie dünn sie schon sein mögen.
Angehörige sind Teil der Therapie
Stellt man als naher Angehöriger fest, dass beispielsweise die eigene Tochter immer wieder über ihr Gewicht nachdenkt, Mahlzeiten verweigert und immer dünner wird sollte man ein klärendes Gespräch suchen. Stellt man keine Besserung fest, ist professionelle Hilfe angeraten. Bulimie ist eine psychische Störung die professionell behandelt werden muss. (weiterlesen…)
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